A-Book
Zahlenbeispiele verwenden die englische Schreibweise: Das Komma trennt Tausendergruppen, der Punkt die Nachkommastellen. 1,000 bedeutet eintausend, 1.25 eins und ein Viertel.
Wie externe Absicherung funktioniert
Ein Broker kann einzelne Trades ausgleichen oder die Nettoexposition mehrerer Kundenpositionen absichern. Ausführungsvereinbarungen unterscheiden sich: Ein Agenturmodell leitet Orders für Sie weiter, während ein Eigenhändler einen separaten Hedge auf eigene Rechnung eingehen kann. Lesen Sie den Vertrag mit dem Rechtsträger Ihres Kontos; STP und ECN allein bestimmen diese Vereinbarung nicht.
A-Book, B-Book und Hybridmodelle
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| Modell | Exposition | Wichtige Grenze |
|---|---|---|
| A-Book | Bei externen Gegenparteien abgesichert. | Ausführungs-, Liquiditäts-, Gegenpartei- und volumenbezogene Konflikte können bleiben. |
| B-Book | Ein Teil oder die gesamte Exposition verbleibt intern. | Kundenverluste können dem Händler nützen, doch das Modell allein beweist kein Fehlverhalten. |
| Hybrid | Ein Teil wird nach der Risikopolitik der Firma abgesichert, ein Teil behalten. | Weiterleitung kann sich ändern; das Etikett verrät nicht die Behandlung einer konkreten Order. |
Beispiel: Provision bleibt ein Anreiz
Angenommen, ein Broker sichert einen Kundentrade von 100,000 EUR extern ab und berechnet $7 für Eröffnung und Schließung. Seine Marktexposition kann weitgehend ausgeglichen sein, doch Provision aus Umsatz schafft weiterhin Anreize für häufigen Handel. Spreadaufschlag, Finanzierung oder andere Gebühren können hinzukommen. Das sind Beispielannahmen, keine Standardgebühren.
Häufiger Fehler: „A-Book bedeutet keinen Interessenkonflikt“
Externe Absicherung kann den direkten Konflikt aus behaltener Gegenexposition reduzieren. Sie beseitigt keine Anreize aus Umsatz, Aufschlägen oder der Auswahl von Liquiditätsanbietern. Die FCA erklärt Konflikte, wenn CFD-Kunden zu häufigem oder übermäßig großem Handel ermutigt werden.
Was vor der Brokerwahl zu prüfen ist
- Prüfen Sie exakten Rechtsträger, Erlaubnisse und Kundenschutz im Register der zuständigen Aufsicht.
- Lesen Sie Kundenvertrag und Ausführungsgrundsätze: Wer ist Gegenpartei, wo dürfen Orders ausgeführt werden und wie werden Konflikte gesteuert?
- Vergleichen Sie Gesamtkosten einschließlich Spread, Provision und Übernachtfinanzierung. Ein Raw-Spread-Konto beweist allein keine externe Absicherung.
- Prüfen Sie Ausführungsinformationen und Beschwerdeverfahren. Weder wenige Slippage-Beobachtungen noch der Anteil verlierender Konten identifizieren das Weiterleitungsmodell zuverlässig.
Eröffnen Sie keinen Live-Trade während einer Nachrichtenveröffentlichung nur zum „Test“ des Brokers. Demobeobachtungen können Plattformverständnis fördern, beweisen aber keine reale Ausführungsqualität.
Häufige Fragen
Ist A-Book immer besser als B-Book?
Nein. Bewerten Sie beaufsichtigten Rechtsträger, vertraglichen Schutz, Ausführungsgrundsätze und Gesamtkosten. Kein Modell garantiert gute Ausführung oder ein profitables Ergebnis.
Kann ein Broker seine Absicherung verändern?
Ja. Absicherung kann sich mit Gesamtexposition, Liquidität und Risikopolitik der Firma ändern. Lesen Sie einschlägigen Vertrag und Offenlegungen; ein Marketingetikett verspricht keine feste Weiterleitung für jede Order.
Bedeutet ECN, dass der Broker nicht meine Gegenpartei ist?
Nicht zwingend. Das bestimmt der Vertrag. Ein Broker kann externe Preise bereitstellen und zugleich auf eigene Rechnung Gegenpartei Ihres OTC-Vertrags bleiben.