Prop-Trading-Firmen — Alternative und Wirklichkeit

Ein Prop-Trading-Programm kann wie ein Konto mit erheblichem Kapital wirken, obwohl Sie tatsächlich vielleicht nur Zugang zu einer Bewertung kaufen und Bedingungen für eine spätere Vergütung akzeptieren. Prüfen Sie vor der Zahlung Kontoumgebung, rechtlichen Vertragspartner, Verlustregeln und Vergütungsbedingungen. Im hier untersuchten CFD-Programm sind alle Phasen simuliert; dieser Befund darf nicht automatisch auf jede Firma oder den klassischen Handel mit eigenem Firmenkapital übertragen werden. Wir unterscheiden einen Kontowert von einem durchsetzbaren Zahlungsanspruch, berechnen die Kosten wiederholter Versuche und untersuchen das Risiko von Regeländerungen. Außerdem zeigen wir die Grenzen der Finanzaufsicht: Eine Simulation allein ist keine Wertpapierdienstleistung; eine ergebnisabhängige Vergütung oder Verbindung zu echten Geschäften kann jedoch eine gesonderte rechtliche Beurteilung erfordern. Eine Dokumentencheckliste schließt den Artikel ab.

Lernillustration; prüfen Sie Bedingungen und geltenden Schutz beim konkreten Unternehmen.
Das Wichtigste in 60 Sekunden
  • Prüfen Sie die Umgebung des konkreten Programms — im hier untersuchten CFD-Beispiel ist jede Phase simuliert, auch das Funded-Konto[3]. Das belegt nicht das Modell jeder Prop-Firma; jede Behauptung über echtes Kapital ist anhand der Dokumente des betreffenden Programms zu prüfen
  • Die Aufsicht hängt von Vertrag und Dienstleistung ab — eine Simulation allein ist keine Wertpapierdienstleistung[1], doch die Stellungnahme der ČNB behält die Prüfung ergebnisabhängiger Vergütungen und Verbindungen zum echten Handel vor (Abschnitt 2). Eine eigenständige Simulationsdienstleistung begründet keine MiFID-Kundenkategorie; Verbraucher- und Datenschutzrecht können trotzdem gelten
  • Die Hunderttausend sind nicht Ihr Kapital — sie sind der Parameter zur Berechnung der Verlustschwellen. Die Zahl allein begründet keinen Zahlungsanspruch; ein Vergütungsanspruch entsteht nach gesonderten Vertragsbedingungen
  • Die Gebühr bezahlt eine Dienstleistung und ist keine Einlage — sie wird nicht getrennt verwahrt und ist von keinem Anlegerentschädigungssystem gedeckt, weil sie kein einer Wertpapierfirma anvertrautes Kundengeld ist. Hier lautet die Antwort „nein“, nicht „wir wissen es nicht“; prüfen Sie das System Ihres Landes gesondert (Abschnitt 2)
  • Kosten werden über die Wahrscheinlichkeit berechnet, nicht über die Versuchszahl — bei 400 USD Gebühr und 3% Auszahlungswahrscheinlichkeit betragen die erwarteten Kosten einer Auszahlung 13.333 USD, nicht 1.200
  • Die Regeln filtern nicht Qualität — sie schützen das Ergebnis der Firma — gleichmäßige Gewinne, keine Übernachtpositionen, kein Handel bei Datenveröffentlichungen. Die Firma schließt aus, was sie in ihrem eigenen Modell nicht finanzieren will
Trichter mit Beispielwerten — die Regel jedes Schritts steht unten 1.000 bezahlte Versuche ~100 bestehen Phase eins ~30 erreichen ein Funded-Konto ~15 zur ersten Auszahlung

Die Regel jedes Schritts steht offen: Phase eins bestehen 10% der bezahlten Versuche; Phase zwei bestehen 30% davon, was dem Erhalt eines Funded-Kontos entspricht. Die Hälfte dieser Gruppe scheidet vor der ersten Auszahlung aus. Das sind Beispielwerte, keine Kohortendaten einer Firma; niemand prüft solche Daten unabhängig. Unter diesen Annahmen stehen Auszahlungen und 1.000 bezahlte Versuche im Verhältnis 15:1000, also p = 1,5%. Die Balkenbreiten sind schematisch und nicht proportional: Die Zahl fällt um das 67-Fache, während die Zeichnung nur etwa dreimal schmaler wird — lesen Sie die Größenordnung aus den Zahlen, nicht aus der Form. [BERECHNUNG MIT BEISPIELWERTEN]

1. Was Prop-Trading ist und womit Sie tatsächlich handeln

Das Modell wirkt einfach: Die Firma gibt Ihnen Zugang zu einem Konto mit einem angegebenen Wert von 25.000–200.000 USD, Sie leisten keine Einlage, zahlen eine Gebühr für eine Challenge (100–500 USD), bestehen eine Prüfung und teilen das Ergebnis. Ein Satz muss jedoch vor allen anderen stehen, weil er deren Bedeutung verändert.

Im hier untersuchten CFD-Programm bedeutet keine Phase für sich, dass Ihr Auftrag am Markt ausgeführt wird. Prüfung, Verifikation und Funded-Konto sind sämtlich Demokonten. Die Firma, deren Dokumentation wir hier lesen, sagt auf ihrer Seite zu den Handelszielen ausdrücklich: „Alle Konten, die wir unseren Kunden bereitstellen, sind Demokonten mit fiktivem Guthaben; jeglicher Handel findet ausschließlich in einer simulierten Umgebung statt“[3]. Dieselbe Seite verwendet durchgehend den Begriff „Anfängliches simuliertes Kapital“, die Programmbeschreibung spricht von „simuliertem Kapital“ und „simulierten Gewinnen“[4]. Das ist weder ein Merkmal schwächerer Firmen noch eine Modellvariante, sondern der dokumentierte Sachverhalt der hier untersuchten Firma; prüfen Sie bei jeder anderen Firma deren eigene Dokumentation. Behauptet eine Firma etwas anderes, muss sie es mit einem Dokument belegen; Sie müssen nicht raten.

400 USD Gebühr, 100.000 USD simulierter Nominalwert und 4.000 USD Anteil an einem Ergebnis von 5.000 USD sind verschiedene Größen.
Beispielwerte. Ein Vergütungsanspruch entsteht aus dem Vertrag; die nominale Kontogröße ist keine Kundeneinlage.
Die Hunderttausend, die Sie nicht besitzen. Ein Konto mit angegebenen 100.000 USD, 400 USD Gebühr und Gewinnteilung 80/20. Vier Zahlen zeigen, was diese Hunderttausend tatsächlich bedeuten.
  • Was Sie zahlen: 400 USD — Entgelt für eine Dienstleistung, keine Einlage. Das Geld fließt nicht auf ein getrenntes Konto und ist kein Kundengeld.
  • Was Sie verlieren können: 400 USD zuzüglich der Gebühr jedes weiteren Versuchs. Vorausgesetzt sind keine Nachzahlungen, sonstigen Gebühren oder zusätzlichen vertraglichen Haftungspflichten. Prüfen Sie das: Wiederholte Versuche, Währungsumrechnung und Steuern können die Gesamtkosten erhöhen.
  • Was Sie bei geschlossenen Positionen aus dem nominalen Guthaben von 100.000 USD selbst beanspruchen können: 0 USD. Ein gesonderter Anspruch auf eine qualifizierende Vergütung entsteht aus dem Vertrag. Die Zahl dient allein der Schwellenberechnung: 5% Tagesverlust sind 5.000 USD Bewegung in der Simulation, 10% Gesamtverlust sind 10.000 USD.
  • Was tatsächlich auszahlbar ist: nur der Anteil am simulierten Gewinn. Bei 5.000 USD Ergebnis und einer Teilung 80/20 — 4.000 USD.
Der entscheidende Test passt in einen Satz: Wären diese 100.000 USD Ihr Kapital, könnten Sie sie auszahlen. Das können Sie nicht, weil sie außerhalb der Firmendatenbank nicht existieren. Auszahlbar ist ein aus dem Simulationsergebnis berechneter vertraglicher Anspruch, kein auf einem Konto liegendes Guthaben. [BERECHNUNG MIT BEISPIELWERTEN]

Die Markteintrittshürden sind niedrig: Plattform, Website und Zahlungsabwickler. Frühes Ausscheiden ist die Regel und kein Betriebsunfall — deshalb wirken Versuchsteilnahmegebühren eher wie die Haupteinnahmequelle als wie Nebenkosten. Das ist weder ein Broker noch ein klassischer Fonds, sondern ein kommerzielles Produkt aus Regelwerk, Eintrittsgebühr und selektiven Auszahlungen.

Verwechseln Sie die Begriffe nicht. Klassisches Proprietary Trading bedeutet Handel mit eigenem Firmenkapital — heute vor allem durch Market Maker und Hochfrequenzhandelsfirmen, früher auch durch eigene Handelsabteilungen von Banken. Citadel ist keine Bank; der in diesem Vergleich häufig genannte Name ist zudem bereits veraltet: Citadel LLC ist ein früherer Name; dieselbe Gesellschaft steht im EDGAR-Register als Citadel Enterprise Americas LLC. Das Hedgefonds-Geschäft verwaltet der registrierte Anlageberater Citadel Advisors LLC (SEC-Nummer 801-70860), während Citadel Securities LLC (CRD 116797, SEC-Nummer 8-53574) ist Market Maker und bei der SEC registrierter Broker-Dealer. Den jeweiligen Status können Sie in den Registern von SEC, IAPD und FINRA prüfen[22]. Dort werden Personen als Beschäftigte eingestellt, das Kapital gehört der Firma, und die Tätigkeit unterliegt dem für ein zugelassenes Unternehmen geltenden Regime. Ein online verkaufter Simulationszugang gegen Eintrittsgebühr ist ein anderes Produkt und ein anderes Rechtsverhältnis — vergleichen Sie beides nicht anhand des Namens.

Das Segment ist nicht mehr auf dem Stand von vor zwei Jahren. Im Februar 2024 begann MetaQuotes, MetaTrader-Lizenzen von Prop-Firmen zu kündigen. Die ungarische True Forex Funds nannte den 2. Februar 2024 als Kündigungsdatum und setzte ihre Dienste aus; am 21. Februar 2024 kündigte sie einen Neustart auf cTrader an[12]. Am 15. Februar 2024 gab Eightcap bekannt, die Betreuung sämtlicher Prop-Firmen bis zum 29. Februar 2024 einzustellen[13]. Auch die Gruppenstruktur änderte sich: Am 1. Dezember 2025 schloss FTMO nach Freigaben von fünf Behörden und einem etwa achtmonatigen Verfahren die Übernahme der OANDA Global Corporation vom CVC-Fonds ab[11]. Das sind keine Branchenkuriositäten, sondern Informationen zum Gegenparteirisiko: Die Gruppe, der Ihr Vertragspartner angehört, kann sich während Ihres laufenden Programms verändern. [STAND: 2026-08-24]

2. Mit wem Sie den Vertrag schließen und wer nicht beaufsichtigt

Abschnitt 12 stellt in jedem Artikel dieselben Fragen: welches Unternehmen, welche Rechtsordnung, welche Behörde, welcher Anspruchsweg? Hier sind die Antworten kurz — und durchweg unbequem.

Der Entscheidungsbaum unterscheidet reine Simulation von ergebnisabhängigen Vergütungen und Verbindungen zum echten Handel.
ČNB RS2023-18 ist eine allgemeine Stellungnahme, keine Entscheidung über eine bestimmte Firma oder einen bestimmten Vertrag.

Das Unternehmen: Eine Marke ist keine Gesellschaft. Eine Marke kann sich über mehrere Gesellschaften aus zwei Rechtsordnungen verteilen. Hier ein Beispiel, gelesen auf der Kontaktseite einer Firma am 24. August 2026[5]:

  • FTMO s.r.o. — IČO 03136752, Purkyňova 2121/3, 110 00 Prag, Tschechien
  • FTMO Evaluation Global s.r.o. — IČO 09213651, dieselbe Anschrift
  • FTMO Trading Global s.r.o. — IČO 09418415, dieselbe Anschrift
  • FTMO Global Markets Ltd — Mauritius, Nummer C187370, Lizenz GB21027119 der mauritischen Financial Services Commission[6]

Vier Gesellschaften, zwei Rechtsordnungen, eine Marke. Die ersten drei sind tschechisch und besitzen keine Zulassung für Wertpapierdienstleistungen. Ihr Vertragspartner in der Prüfungsphase sagt dies ausdrücklich in seinen Bedingungen: „Wir werden weder von der Tschechischen Nationalbank noch von einer vergleichbaren Finanzaufsichtsbehörde in anderen Ländern reguliert“[7]. Warum das so ist und welcher Vorbehalt danebensteht, folgt gleich. Beachten Sie außerdem: Die eigene Statusaussage einer Firma ist keine Feststellung einer Aufsichtsbehörde. Die vierte Gesellschaft sitzt außerhalb der EU und besitzt eine Lizenz der mauritischen Aufsicht — anderes Regime, anderes Produkt, anderer Kunde. Wer nur die Marke nennt und diese Struktur auslässt, begeht denselben Fehler, den Abschnitt 12 bei Brokern aufdeckt: das Logo statt der Vertragspartei zu bewerten. Ermitteln Sie vor der Zahlung anhand der Bedingungen, welcher dieser Namen Ihren Vertragspartner bezeichnet, und prüfen Sie ihn im Handelsregister seines Registrierungslands — in Tschechien im ARES-Register[14], in Mauritius in der FSC-Liste der Lizenznehmer[6].

Anwendbares Recht und Gericht — die Prüfungsphase. Vertragspartner der Prüfungsphase ist FTMO Evaluation Global s.r.o., IČO 092 13 651, Purkyňova 2121/3, Nové Město, 110 00 Prag 1. Das Produktdokument — die „FTMO-Challenge-Geschäftsbedingungen“— in der Fassung mit dem Vermerk „ZULETZT AKTUALISIERT AM 4. AUGUST 2026“, veröffentlicht auf der Bedingungsseite der Firma — beantwortet beide Fragen in Klausel 18. Der Vertrag einschließlich der Bedingungen und aller daraus entstehenden Verpflichtungen „unterliegen dem Recht der Tschechischen Republik“, Streitigkeiten entscheiden die tschechischen Gerichte: „Die Gerichte der Tschechischen Republik sind örtlich zuständig für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag“[7]. Dieselben Bedingungen legen die Vertragssprache fest — „Der Vertrag wird in englischer Sprache geschlossen.“ — für alle, die nicht auf Englisch prozessieren, ein eigener Streitkostenfaktor neben Land und Gericht. Solche Klauseln sind im Segment typisch, dürfen aber nicht einfach unterstellt werden: Lesen Sie Ihre Bedingungen; dieser eine Satz legt Land, Sprache und Kosten eines Streits fest. Schließen Sie als Verbraucher einen Vertrag mit einem Unternehmer, der seine Tätigkeit auf Ihr Wohnland ausrichtet, begrenzt das EU-Recht die Wirkung der Wahl ausländischen Rechts: Art. 6 der Rom-I-Verordnung erhält den Schutz zwingender Vorschriften des Landes Ihres gewöhnlichen Aufenthalts[16], und Art. 17–19 der Brüssel-Ia-Verordnung erlauben dem Verbraucher, den Unternehmer vor den Gerichten am Verbraucherwohnsitz zu verklagen[17]. Die Einträge 16–18 des Quellenverzeichnisses identifizieren die Rechtsakte; sie dokumentieren keine Lektüre ihrer Texte in EUR-Lex — die Vorschriften werden ohne wörtliches Zitat angeführt. Ob Sie in diesem konkreten Vertrag Verbraucher sind, hängt von den Umständen ab und ist eine Frage für juristische Beratung, nicht für Geschäftsbedingungen. Prüfen Sie in den Dokumenten Ihrer eigenen Firma: Bedingungen Ihres Unternehmens → Rechtswahl- und Gerichtsstandsklausel → Land, Gericht und Vertragssprache.

Das zweite, nicht festgestellte Dokument. All dies betrifft nur die Prüfungsphase. Die Prüfungsbedingungen selbst erklären, dass nach Bestehen ein Vertrag geschlossen wird mit einer anderen Gruppengesellschaft und auf Grundlage eines anderen Dokuments: „Wir informieren FTMO Trading Global s.r.o.“, die anschließend eine Programmteilnahme anbieten kann „nach den FTMO-Kontogeschäftsbedingungen“[7]. Diese zweiten Bedingungen veröffentlicht die Firma nicht auf ihrer Bedingungsseite; dieser Artikel zitiert kein Dokument, das nie geöffnet wurde. Auf Grundlage der hier verwendeten Quellen bleiben anwendbares Recht und zuständiges Gericht des Vertrags der zweiten Phase ungeklärt — Sie dürfen nicht annehmen, dass sie mit der Prüfungsphase übereinstimmen, denn der Vertragspartner ist ein anderer Die FTMO-Kontogeschäftsbedingungen wurden nicht geprüft: Die Firma veröffentlicht sie nicht und stellt sie erst nach Bestehen der Prüfung bereit.

Welche Gesellschaft Sie in welcher Phase bindet gelesen am 24. August 2026 PRÜFUNGSPHASE FTMO Evaluation Global s.r.o. IČO 09213651 FTMO-Challenge-Geschäftsbedingungen „ZULETZT AKTUALISIERT AM 4. AUGUST 2026“ Recht: „Recht der Tschechischen Republik“ Gericht: tschechische Gerichte (Klausel 18) Sprache: „Englisch“ nach der Prüfung — anderer Vertragspartner NACH BESTEHEN DER PRÜFUNG FTMO Trading Global s.r.o. IČO 09418415 FTMO-Kontogeschäftsbedingungen Die Firma veröffentlicht sie nicht Recht Gericht nicht festgestellt — das Dokument wurde weder veröffentlicht noch gelesen WEITERE GESELLSCHAFTEN DER MARKE keiner Phase zugeordnet FTMO s.r.o. IČO 03136752, Tschechien FTMO Global Markets Ltd Mauritius, Nummer C187370, Lizenz GB21027119 Vier Gesellschaften, zwei Rechtsordnungen, eine Marke AUFSICHTSBEHÖRDE Die drei tschechischen Gesellschaften besitzen keine Zulassung für Wertpapierdienstleistungen Ausnahme in Fußnote drei: Vergütung abhängig von den erzielten Ergebnissen auf dem Demokonto
Die Achse der Zeichnung ist die Vertragsphase, keine Sammlung von Kästen. Die leeren Felder sind ihr Inhalt, keine Lücke: Recht und Gericht der zweiten Phase wurden nicht festgestellt, weil das Dokument weder veröffentlicht noch gelesen wurde. Die beiden übrigen Gesellschaften dienen als Kontext; der Artikel weist ihnen keine Rolle im Kundenablauf zu. Das ist eine Momentaufnahme einer Firma vom 24. August 2026, keine Vorlage für andere.

Das Verfahren führen Sie selbst durch — für jedes Dokument gesondert. Die Rechtswahl- und Gerichtsstandsklausel steht in diesen Dokumenten an wiederkehrender Stelle und trägt wiederkehrende Bezeichnungen. Vier Schritte:

  1. Stellen Sie fest, welches Dokument Sie in dieser Phase bindet. Bedingungen für den Zugang zu einer Schulungsseite oder Lernmaterialien sind nicht der Programmvertrag. Den Geltungsbereich jedes Dokuments beschreibt sein erster Absatz; lesen Sie diesen zuerst. Der Programmvertrag ist derjenige, den Sie bei Bestellung und Zahlung akzeptieren.
  2. Suchen Sie im Inhaltsverzeichnis nach Rechtswahl und Gerichtsstand. In englischen Bedingungen heißt sie meist „Governing law and jurisdiction“ (anwendbares Recht und Gerichtsstand) und steht nahe dem Dokumentende — in den hier zitierten Prüfungsbedingungen als Klausel 18 zwischen außergerichtlicher Verbraucherstreitbeilegung und Mitteilungen. Fehlt eine solche Klausel im Inhaltsverzeichnis, ist das Dokument vermutlich ein Informationsblatt und kein Vertrag.
  3. Lesen Sie zwei Angaben getrennt heraus: das Vertragsrecht und das für einen Streit zuständige Gericht. Das können zwei verschiedene Länder sein; bei Verbraucherstreitigkeiten kommt die in der benachbarten Klausel genannte außergerichtliche Streitbeilegungsstelle hinzu.
  4. Notieren Sie Dokumenttitel, Versionsdatum und Datum Ihrer Lektüre. Die Bedingungen dieses Segments ändern sich teils mit wenigen Tagen Vorlauf; eine Klausel ohne Versionsdatum beweist deshalb nichts. Ist das Dokument nicht öffentlich verfügbar, verlangen Sie es vor der Zahlung, nicht danach.

Aufsicht über die reine Simulationsdienstleistung — nachlesbarer Grund und Grenze der Regel. Die Tschechische Nationalbank, zuständig am Sitz der drei genannten tschechischen Gesellschaften, veröffentlichte am 28. September 2023 die regulatorische Stellungnahme RS2023-18 „Zum simulierten Handel auf einem Demokonto“ (Übersetzung des tschechischen Titels). Darin steht: „Handelt es sich ausschließlich um simulierten Handel, ohne tatsächliche Ausführung der erteilten Aufträge und ohne deren anschließende tatsächliche Abwicklung, liegt keine Wertpapierdienstleistung vor“ (aus dem Tschechischen übersetzt) — rein simulierter Handel ohne echte Auftragsausführung und spätere echte Abwicklung ist also keine Wertpapierdienstleistung und benötigt keine Zentralbankzulassung. Die Stellungnahme ergänzt, dass virtuelle Mittel auf einem Demokonto keine Eigenschaften elektronischen Geldes haben. Sie erfasst keine Modelle, bei denen Simulation Teil einer regulierten Dienstleistung ist — etwa wenn Demoaufträge in irgendeiner Form auf ein echtes Konto gespiegelt werden.[1]. Dieser Vorbehalt wirkt auch umgekehrt: Behauptet eine Firma, Ihre Ergebnisse gelangten an den Markt, argumentiert sie selbst gegen den Ausschluss.

Die Ausnahme steht in der Stellungnahme selbst — Fußnote drei. Der Satz über die fehlende Zulassungspflicht trägt im Dokument der Tschechischen Nationalbank eine Fußnote; diese erfasst genau das hier beschriebene Modell: „Es sei denn, es handelt sich um eine besondere Vereinbarung, nach der dem Demokontonutzer eine Vergütung zusteht, deren Höhe von seinen Handelsergebnissen auf dem Demokonto abhängt. Unter diesen Umständen müsste die Tätigkeit im Kontext der für den Handel mit Finanzderivaten geltenden Rechtsvorschriften beurteilt werden.“ (aus dem Tschechischen übersetzt)[1] — ausgenommen ist somit eine besondere Vereinbarung über eine vom Demoergebnis abhängige Vergütung; dann ist eine Prüfung nach dem Recht der Finanzderivate erforderlich. Eine solche Vergütung gehört zum hier untersuchten Programmmodell; der Vorbehalt muss daher berücksichtigt werden.

Die Schlussfolgerung muss daher bedingt statt pauschal formuliert werden. Grundsätzlich liegt keine Wertpapierdienstleistung vor, doch das zugrunde liegende Dokument nennt selbst eine Ausnahme — daraus lässt sich nicht ableiten, dass jedes Programm dieser Art außerhalb der Regulierung bleibt. RS2023-18 ist allgemein: Die Stellungnahme nennt keine Firma und stellt für keine Firma eine Aufsicht fest, rechtfertigt aber auch nicht das Wort „niemand“. Die Beurteilung obliegt der für den konkreten Vertrag und die konkrete Vergütungsstruktur zuständigen Behörde; dieser Artikel ersetzt sie nicht. Praktisch verändert das Ihre Frage: nicht „Werden Sie beaufsichtigt?“, sondern „Wie ist die Vergütung konstruiert und wurde sie nach dem Derivaterecht geprüft?“ Wir haben keine öffentliche Entscheidung zu diesem Punkt gefunden. Wir prüften die beiden Dokumente, auf denen die regulatorische Argumentation dieses Artikels beruht: RS2023-18 der Tschechischen Nationalbank nennt die Ausnahme, entscheidet sie aber nicht; die unten zitierte CONSOB-Mitteilung vom 8. Juli 2024 beschreibt das Schema und die Beschwerden, nicht die rechtliche Einordnung der Vergütung. Darüber hinaus wurden keine Aufsichtsveröffentlichungen ausgewertet. Dass unsere Lektüre keine Entscheidung ergab, beweist deshalb nicht, dass nirgends eine solche Beurteilung existiert. [KEINE ÜBERPRÜFBAREN DATEN VERFÜGBAR]

Ein Jahr später beschrieb die italienische Aufsicht denselben Mechanismus. In ihrer Mitteilung vom 8. Juli 2024 „Vorsicht vor Online-Trading-»Videospielen«“ benannte CONSOB das Schema ausdrücklich: Nutzer werden zur Teilnahme an Online-Trading-Challenges ermuntert; wer die Prüfung besteht, erhält „die Möglichkeit, vom simulierten Handel zum vermeintlich echten Handel mit angeblich von sogenannten Proprietary Firms (Prop-Firmen) bereitgestelltem Kapital zu wechseln“. CONSOB erfasste zwei Arten von Beschwerden: über den Schwierigkeitsgrad der Prüfungen, „angeblich darauf ausgelegt, die »Spieler« zu weiteren Versuchen zu bewegen“, sowie über ausbleibende Auszahlungen vermeintlicher Gewinne. Die belgische FSMA und die spanische CNMV veröffentlichten vergleichbare Warnungen[2].

Was auf einmal entfällt. In den bisherigen Artikeln dieses Abschnitts haben Sie die Schutzmechanismen für Kunden von Wertpapierfirmen kennengelernt. Hier entfallen sie zugleich, weil in dieser Beziehung keine Wertpapierfirma vorliegt. Die folgende Liste ergibt sich aus der obigen Grundregel. Griffe die Ausnahme der Fußnote drei bei einem bestimmten Programm, müsste die Einordnung neu geprüft werden. Die Liste beschreibt daher eine eigenständige Simulation außerhalb des Wertpapierdienstleistungsregimes und entscheidet nicht über jeden Prop-Vertrag.

  • Eine reine Simulationsdienstleistung begründet keinen MiFID-Kundenstatus. Sie sind weder Kleinanleger noch professioneller Kunde im Sinne der MiFID II, weil Sie keine der in Anhang I Abschnitt A dieser Richtlinie genannten Dienstleistungen nutzen[18]. Daher gibt es keine Umstufung und auch keinen Status als erfahrener Kunde.
  • Es gibt keine Angemessenheitsprüfung und keine Kosteninformationspflichten in der für Wertpapierdienstleistungen geltenden Form.
  • Es gibt keine bestmögliche Ausführung, weil keine Aufträge ausgeführt werden. Sie finden keine Ausführungsgrundsätze — weil nichts auszuführen ist, nicht weil die Firma sie verheimlicht. Das ist eine Antwort, keine Lücke.
  • Es gibt keine Hebelgrenzen und keinen Negativsaldoschutz aus der Produktintervention, denn diese betrifft von Wertpapierfirmen an Kleinanleger angebotene Differenzkontrakte.
  • Es gibt kein Entschädigungssystem. Nationale Anlegerentschädigungssysteme im EWR decken einer Wertpapierfirma anvertraute Anlegergelder unter den gesetzlichen Voraussetzungen bis mindestens 20.000 EUR nach der Anlegerentschädigungsrichtlinie[19]. Eine Challenge-Gebühr ist kein einer Wertpapierfirma anvertrautes Geld; kein solches System deckt sie. Hier lautet die Antwort „nein“, nicht „wir wissen es nicht“. Die außerhalb des EWR am häufigsten erfragten Systeme beruhen ebenfalls auf einer zugelassenen Wertpapierfirma anvertrauten Geldern; ihre Regelwerke wurden hier jedoch nicht gelesen. Wir ziehen daher keinen pauschalen Schluss über sie; prüfen Sie Ihr eigenes System gesondert. Die Schutzmechanismen beim regulierten Vermittler beschreibt 12.7.

Prüfen Sie die Register trotzdem; der Wert liegt im Ergebnis, nicht in der Erwartung. Eine eigenständige Simulation benötigt keine Registrierung als Wertpapierfirma. Prüfen Sie das konkrete Unternehmen dennoch im Register der nationalen Aufsicht[20] — ein fehlender Eintrag bedeutet keine Rechtswidrigkeit, sondern nur, dass sie keine zulassungspflichtige Tätigkeit ausübt. Meist steht sie auch nicht auf der öffentlichen Warnliste[21] — auch das bestätigt nichts: Das Fehlen auf einer Negativliste ist kein Zertifikat. Die Prüfung verlagert sich vollständig auf das Handelsregister des Registrierungslands und den Vertragsinhalt.

Was Ihr Auszahlungsanspruch tatsächlich ist.
  • Seine Art. Ein unbesicherter vertraglicher Anspruch. Kein getrennt verwahrtes Kundengeld und kein Gewinn eines Brokerkontos. Die Firmen nennen ihn „Reward“, also Vergütung — die Bezeichnung ist nicht bloße Dekoration[4]: Sie beschreibt den Anspruch im Vertrag, bestimmt allein aber weder seine rechtliche noch seine steuerliche Behandlung. Entscheidend sind tatsächliche Bedingungen, Tätigkeiten und geltendes Recht.
  • Gegen wen. Gegen die in den Bedingungen genannte Gesellschaft. Gegen eine Marke haben Sie keinen Anspruch; eine mauritische und eine Prager Gesellschaft bedeuten zwei unterschiedliche Wege.
  • Auf welcher Grundlage. Nur aus dem Vertrag. Die Bedingungen enthalten gewöhnlich eine Klausel für einseitige Änderungen und ein Recht, Ergebnisse bei Regelverstößen zu annullieren. Das ist Marktstandard, kein Merkmal unehrlicher Firmen — deshalb lesen Sie es vor der Zahlung und nicht nach einem Streit.
  • Bei Insolvenz der Firma. In einem Verfahren nach ausländischem Recht sind Sie ein gewöhnlicher, nicht bevorrechtigter Gläubiger — keine Trennung, kein Garantiesystem, kein Vorrang. Bei einigen Tausend bis einigen Zehntausend Dollar übersteigen die Kosten einer Auslandsverfolgung meist den Anspruch. Das ist die tatsächliche Grenze dieses Wegs, keine überzogene Warnung.

Sie geben Ausweisdokumente an ein Unternehmen ohne Finanzaufsicht weiter. Vor der ersten Auszahlung verlangt die Firma einen Ausweisscan. Ihn erhebt ein nicht finanzbeaufsichtigtes Unternehmen, das mitunter außerhalb des EWR registriert ist. Klären Sie vor dem Versand, welche Gesellschaft die Dokumente erhebt, in welchem Land, auf welcher Rechtsgrundlage und wie lange sie sie aufbewahrt. Das steht in der Datenschutzerklärung, nicht in den Prüfungsbedingungen. Ein Ausweisverlangen bestätigt weder Rechtmäßigkeit noch Zahlungsfähigkeit. Das entsprechende Verfahren beim regulierten Vermittler beschreibt 12.9.

3. Wie die Challenge funktioniert

Eine Challenge ist eine Prüfung in einer simulierten Umgebung. Der Aufbau ähnelt sich bei den meisten Firmen; die Unterschiede liegen in den Einzelheiten, und diese entscheiden über das Bestehen.

Phase eins: ein Gewinnziel von etwa 8–10%, ein Tagesverlustlimit und ein Gesamtverlustlimit, eine Mindestzahl von Tagen mit Geschäften sowie eine Gebühr von 300–500 USD für ein Konto mit angegebenen 100.000 USD.

Phase zwei: ein niedrigeres Gewinnziel, dieselben Verlustlimits. Sie filtert einmaliges Glück aus Phase eins heraus.

Funded-Konto: kein Gewinnziel, dieselben Verlustlimits, eine Gewinnteilung zugunsten des Traders und Auszahlungen in vertraglich festgelegten Abständen. Das Konto bleibt ein Demokonto.

Ziele von 10 und 5 Prozent, Tageslimit 5 Prozent, statisches Gesamtlimit 10 Prozent; sämtliche Phasen sind simuliert.
Konkretes Programmbeispiel, geprüft am 9. Oktober 2026; kein gemeinsames Regelwerk sämtlicher Prop-Firmen.
ParameterSegmenttypische Werte
(beispielhaft, ohne Unternehmensbezug)
Eine Firma als Beispiel: FTMO
(gelesen am 2026-08-24)[3][4]
Gewinnziel, Phase 18–10%10% auf beiden Wegen
Gewinnziel, Phase 24–5%5% (2-Step); beim Weg 1-Step gibt es keine zweite Phase
Maximaler Tagesverlust5%5% (2-Step), 3% (1-Step)
Maximaler Gesamtverlust8–10%10% des Anfangskapitals: statische Schwelle (2-Step); am Tagesende nachgezogene Schwelle (1-Step)
Gewinnteilung70/30 – 80/20bis zu 90% für den Trader; 90% beim Weg 1-Step
Gebührenerstattungabhängig von der Firma und vom Programmweg1-Step: „Die Teilnahmegebühr wird nicht erstattet.“
2-Step: „Die Teilnahmegebühr kann mit der ersten Auszahlung der Vergütung erstattet werden.“[23]
Die Programmbeschreibung nennt „100% Erstattung Ihrer Anfangsgebühr mit der ersten Auszahlung Ihrer Vergütung“[4] ohne die Wege zu unterscheiden — diese Unterscheidung steht erst in den FAQ.
KontoartDemokonto„Demokonten mit fiktivem Guthaben“, Kapital bezeichnet als „Anfängliches simuliertes Kapital“

Die mittlere Spalte enthält typische Werte, keine Angebotsparameter. Die rechte zeigt, wie weit beides auseinanderliegen kann: „8–10%“ entspricht keinem der dortigen Programmwege; eine Gewinnteilung „70/30 oder 80/20“ unterschätzt die tatsächliche Quote um mehr als zehn Prozentpunkte. Angebotsparameter lesen Sie beim konkreten Unternehmen ab, samt Datum. [STAND: 2026-08-24] Prüfen Sie die firmeneigenen Dokumente: Handelsziele → Bedingungsversion → Datum.

Nachgezogener oder statischer Drawdown. Bei vielen Firmen wird der maximale Drawdown vom höchsten noch nicht realisierten Kontoeigenkapital (High-Water-Mark) berechnet, nicht vom Anfangsguthaben. Gibt eine offene Position so viel Gewinn ab wie das gesamte Verlustlimit, verlieren Sie das Konto — selbst wenn Sie später bei null schließen. Der Unterschied ist grundlegend: Ein nachgezogener Drawdown wird mit jedem Gewinnpip enger. Bei 10% Limit liegt die statische Schwelle aus 100.000 USD bei 90.000 USD; vom Höchststand 108.000 USD gerechnet liegt sie bei 97.200 USD. Zwei Schwellen mit 7.200 USD Abstand, bei gleichem Limit und Konto.
Gleicher Regelname, unterschiedliche Folgen. Die Best-Day-Regel und die Regel zur Gewinnkonsistenz haben im Segment keine gemeinsame Definition. Bei FTMO gilt die Schwelle für 1-Step, beträgt 50% der Gewinne positiver Tage und ihr Überschreiten — so die Firmendokumentation — „gilt nicht als Regelverstoß“: Es ist kein Bedingungsverstoß, sondern ein durch weitere Geschäfte zu erfüllendes Ziel[3]. Bei einer anderen Firma kann eine gleichnamige Regel noch am selben Tag den Neustart des Programms bedeuten. Prüfen Sie Schwelle, Berechnungsbasis und Folge einer Überschreitung getrennt.

4. Woher die Einnahmen kommen und was eine Auszahlung kostet

Um eine Prop-Firma zu verstehen, müssen Sie fragen, woher das Geld für Auszahlungen kommt. Es gibt zwei Antworten, die sich nicht ausschließen.

Drei mögliche Geldströme und beispielhafte erwartete Gebührenkosten von 400/p bei p von 3, 10 und 20 Prozent.
p ist keine offengelegte Bestehensquote einer Firma. Das Modell rechtfertigt weder ein höheres Budget noch weitere bezahlte Versuche.

Quelle eins: Gebühren der Teilnehmer. Auf jeden Teilnehmer mit Auszahlung kommen viele, die bezahlt haben und ausgeschieden sind. Solange Gebührenzuflüsse die Auszahlungen übersteigen, funktioniert das Modell unabhängig davon, ob darunter jemand am Markt Gewinne erzielt. Das ist zugleich seine Schwachstelle: Sinkende Zuflüsse treffen die Auszahlungsfähigkeit und nicht das Handelsergebnis — denn ein solches Ergebnis im Marktsinn gibt es hier nicht.

Quelle zwei: externe Absicherung der Positionen. Einige Firmen erklären, ausgewählte Ergebnisse bei einem Broker oder Liquiditätsanbieter abzusichern — meist nicht einzeln, sondern nach Zusammenfassung aller Teilnehmerpositionen. Wir nennen weder Prozentsätze noch Gegenparteien — Auftragswege und Risikoabsicherungsregeln dieser Firmen lassen sich anhand öffentlicher Angaben nicht vollständig und unabhängig überprüfen. Prüfen lässt sich lediglich, ob die Firma den Broker oder Liquiditätsanbieter mit vollständiger Firmierung nennt und ob dieser zugelassen ist. Lautet die Antwort ohne Unternehmensnamen „unsere Ausführungstechnologie“, haben Sie keine Antwort erhalten.

Wer an den Stellschrauben sitzt. Da es ein Demokonto ist, entstehen Spread, Slippage und Ausführungsbedingungen auf der Firmenplattform, nicht in einem Marktorderbuch. Das bedeutet keine marktfernen Kurse: Die tschechische Zentralbank beschreibt Demo-Simulationshandel als Handel „in der Regel unter Verwendung echter Marktdaten“ (aus dem Tschechischen übersetzt) — also gewöhnlich mit echten Marktdaten[1] — und die Firma, deren Dokumente wir lesen, erklärt: „Wir bilden die Bedingungen eines echten Marktes nach“[27]. Die öffentlichen Dokumente legen nicht offen, wie Spread und Slippage innerhalb dieser Umgebung festgelegt werden. Diese Lücke schließen weder die Firmenerklärung noch unsere Dokumentenlektüre. Das ist weder ein Manipulationsvorwurf noch ein B-Book: Im B-Book gibt es einen echten Kundenauftrag, dessen Gegenseite der Broker übernimmt; 12.2 beschreibt diesen Mechanismus. Hier gibt es überhaupt keinen Kundenauftrag. Der Interessenkonflikt besteht unabhängig von einem Missbrauch; der Trader kann schlechtere Ausführung nicht von schlechteren Einstellungen unterscheiden. Grund genug, eigene unabhängige Handelsaufzeichnungen zu führen.

Was das Erreichen der ersten Auszahlung wirklich kostet

Bei Challenge-Kosten wiederholen sich drei Fehler: Man berechnet einen Einzelversuch statt des gesamten Wegs, multipliziert die Gebühr mit der Versuchszahl statt durch die Wahrscheinlichkeit zu teilen und verwechselt simulierten Gewinn mit dem Traderanteil. Die folgende Rechnung legt jeden Schritt offen.

Annahmen: 400 USD Gebühr je Versuch, ein Konto mit angegebenen 100.000 USD, Gewinnteilung 80/20 und p — die Wahrscheinlichkeit, dass ein bezahlter Einzelversuch zur ersten Auszahlung führt. [BERECHNUNG MIT BEISPIELWERTEN]

Kostendeckung bei einem Versuch. 400 / 0,8 = 500 USD simulierter Gewinn, also 0,5% eines Kontos mit angegebenen 100.000 USD. Drei Versuche kosten 3 × 400 = 1.200 USD an Gebühren; um sie zurückzuverdienen, benötigen Sie 1.200 / 0,8 = 1.500 USD simulierten Gewinn, also 1,5% des Kontos. Bei 90/10: 1.200 / 0,9 = 1.333 USD, also 1,33%. Die teils genannten 1.500 USD Gebühren und 1,875% Kontoschwelle für drei Versuche hängen von der Gebührenhöhe ab, nicht allein von der Versuchszahl: Oben gelten 400 USD je Versuch; bei 500 USD — dem oberen Ende aus Abschnitt 3 — kosten drei Versuche bereits 1.500 USD Gebühren. Ihre Deckung verlangt 1.500 / 0,8 = 1.875 USD simulierten Gewinn, also 1,875% des Kontos. Prüfen Sie die zugrunde liegende Gebühr, bevor Sie eine fertige Zahl übernehmen.

Ein Ziel von 5% monatlich, vollständig durchgerechnet. 5% × 100.000 USD = 5.000 USD simulierter Monatsgewinn. Der Traderanteil bei 80/20 beträgt 4.000 USD monatlich, also 48.000 USD jährlich; bei 90/10 sind es 4.500 USD monatlich und 54.000 USD jährlich. Der Betrag ist hoch, weil die Annahme anspruchsvoll ist: zwölf Monate in Folge 5% monatlich ohne Verletzung eines Verlustlimits. Diese Annahme entscheidet die Rechnung, nicht die Gewinnteilung. Deshalb ist sie eine Empfindlichkeitsrechnung und keine Prognose. Der Bruttogewinn beträgt 5.000 USD; 4.000 USD sind bereits der Anteil nach Teilung und müssen so bezeichnet werden.

Die erwarteten Kosten einer Auszahlung. Die Formel passt in eine Zeile: erwartete Kosten = Gebühr / p. Nur wenn die Gebühr Ihres Programmwegs bei der ersten Auszahlung erstattet wird, ziehen Sie eine Gebühr ab; also Gebühr × (1 − p) / p. Der Vorbehalt ist wesentlich: Bei FTMO hängt die Erstattung vom Weg ab, nicht von der Firma. Der zweistufige Weg: „Die Teilnahmegebühr kann mit der ersten Auszahlung der Vergütung erstattet werden.“; der einstufige Weg: „Die Teilnahmegebühr wird nicht erstattet.“[23]. Beim einstufigen Weg gilt daher die Grundform ohne Gebührenabzug; diese Version beschreibt Ihre Kosten. Das Modell nimmt unabhängige Versuche mit derselben konstanten Wahrscheinlichkeit p und Gebühr an, wiederholt bis zur ersten Auszahlung. Es beschreibt weder Teilnehmer mit begrenzter Versuchszahl noch eine echte Bestehensquote. Die Wahrscheinlichkeit bleibt eine Annahme; legen Sie daneben eine feste Grenze tragbarer Verluste fest.

p — Chance je VersuchErwartete Kosten
ohne Gebührenerstattung
(bei FTMO: 1-Step)
Mit Erstattung
bei der ersten Auszahlung
(bei FTMO: 2-Step)
Benötigter simulierter Gewinn
zur Kostendeckung (80/20)
Anteil in Prozent
eines Kontos mit 100.000 USD
1%40.000 USD39.600 USD49.500 USD49,5%
1,5% — Annahmen des obigen Trichters26.667 USD26.267 USD32.833 USD32,8%
3%13.333 USD12.933 USD16.167 USD16,2%
5%8.000 USD7.600 USD9.500 USD9,5%
10%4.000 USD3.600 USD4.500 USD4,5%
20%2.000 USD1.600 USD2.000 USD2,0%

Die beiden mittleren Spalten sind unterschiedliche Programmwege, keine Hypothesen desselben Wegs. Die vierte Spalte — simulierter Gewinn zur Kostendeckung — wird aus der Erstattungsspalte berechnet und beschreibt den zweistufigen Weg. Beim einstufigen teilen Sie die Spalte ohne Erstattung durch 0,8; bei p = 3% ergibt das 13.333 / 0,8 = 16.667 USD, also 16,7% des Kontos statt 16,2%. Bei kleinem p ist der Unterschied gering und wächst mit p: Bei p = 20% sind es 2.500 USD statt 2.000 USD, ein Viertel mehr. Bei p = 3% erfordert die Deckung der erwarteten Gesamtkosten in diesem Modell mehr als sechzehn Prozent simulierten Gewinn; tatsächliche Kosten und Auszahlungen einzelner Teilnehmer können abweichen. Das sagt nichts über eine bestimmte Firma aus, sondern über Wahrscheinlichkeitsrechnung. Der obige Trichter ergibt mit eigenen Annahmen p = 15/1000 = 1,5% und erwartete Kosten von 400 / 0,015 = 26.667 USD. „1.500–3.000 USD für ein 100k-Konto“ setzt p von 13–27% voraus, eine neun- bis achtzehnmal höhere Chance als im Trichter. Wer solche Kosten nennt, nennt eine versteckte Annahme zur Bestehensquote — verlangen Sie genau diese Annahme.

Was diese Rechnung nicht enthält. Neustartkosten, Gebühren der Zahlungsdienstleister bei Auszahlungen, Währungsumrechnung und Steuern. In diesem Segment wird meist in Dollar über Zahlungsabwickler ausgezahlt; führt Ihr Konto eine andere Währung, sind Wechselkurs und Umrechnungsmarge echte Kosten statt bloßer Rundung — [UNTERNEHMENSABHÄNGIG: Zahlungsmethode, Währung, Mindestschwelle]. Die vollständige Kostenzerlegung auf Brokerseite: 12.4. Die steuerliche Einordnung einer Auszahlung: Abschnitt 14.

5. Zwei Fälle und vier Ereignisse als Belastungsprobe

Bisher ging es um den Mechanismus. Nun folgen vier Ereignisse mit Datum, Unternehmen und Quelle — nur so sieht man, was geschieht, wenn der Mechanismus ausfällt. Die ersten drei gehören zum selben Verfahren, Aktenzeichen 23-cv-11808: Klagevorwurf, Klageabweisung und Kostenerstattung. Die letzten beiden trennen ein eigener Beschluss und zwei Monate. Daher: zwei Fälle und vier Ereignisse.

Fast zwei Jahre: die Verfahrenschronik von der ersten Vermögenssperre bis zum Verfahrensabschluss August 2023 — Monatsskala 2024 2025 29. August 2023 Vermögenssperre und vorläufiger Verwalter; am selben Tag kanadische vorläufige Handelsuntersagung 1. September 2023 CFTC-Mitteilung 8771-23: Klage beim Bundesgericht in New Jersey 14. November 2023 vorläufiger Verwalter abberufen und Vermögenssperre begrenzt 21. Dezember 2023 gerichtlicher Vermerk in Ontario 16. Februar 2024 Beschluss des Ontario-Gerichts: ein gesonderter Verwalter zweiter Strang: Plattformlizenz 2. Februar 2024 — Kündigung der MetaTrader-Lizenz, Dienste ausgesetzt 15. Februar 2024 — Eightcap kündigt Ende der Prop-Firmen-Betreuung an 21. Februar 2024 — Neustart auf cTrader 29. Februar 2024 — Betreuungsende [SEKUNDÄRQUELLE: Primärquelle erforderlich] 30. April 2025 Empfehlung des Special Master 13. Mai 2025 Klage endgültig abgewiesen, Akteneintrag 260 11. Juli 2025, eingereicht am 14. Juli Kosten von 3.148.484,22 USD, Verfahren geschlossen, Eintrag 269 Juli 2025 — Ende der Zeitachse
Die Monatsskala bewahrt die Proportionen und zeigt, was eine umgekehrte Reihenfolge verdeckt: Zwischen Februar 2024 und April 2025 liegt kein eingetragenes Datum; insgesamt vergehen fast zwei Jahre. Der Lizenzstrang liegt innerhalb eines Monats und beruht auf einer Sekundärquelle. Die Zeichnung stellt keinen Kausalzusammenhang zwischen beiden Strängen her und entscheidet nicht über die Zählung zweier Fälle und vier Ereignisse.

Der Vorwurf: Wer war Gegenpartei der Geschäfte?

Am 1. September 2023 gab die US-Commodity Futures Trading Commission in Mitteilung 8771-23 bekannt, vor dem Bundesgericht in New Jersey Klage gegen Murtuza Kazmi und zwei Gesellschaften namens Traders Global Group Inc. erhoben zu haben — eine in New Jersey und eine in Kanada registriert —, die unter „My Forex Funds“ auftraten[8]. Hier zählt der Kern des Vorwurfs mehr als die Klage selbst. Laut Mitteilung wurde Kunden der Handel mit Firmengeldern angeboten „gegen externe »Liquiditätsanbieter«“, während „in Wirklichkeit Traders Global — kein externer »Liquiditätsanbieter« — Gegenpartei nahezu aller Kundengeschäfte ist“ — die Gesellschaft selbst war also laut Vorwurf nahezu immer Gegenpartei. Größenordnung laut Klage: mehr als 135.000 Kunden seit November 2021 und mindestens 310 Millionen USD Gebühren. Am 29. August 2023 ordnete Richter Robert B. Kugler eine Vermögenssperre und einen vorläufigen Verwalter an; am selben Tag erließ die kanadische Ontario Securities Commission eine vorläufige Handelsuntersagung[8].

Der Ausgang: zwei Beschlüsse — Klageabweisung und Kosten

Das Verfahren endete anders, als die Mitteilung vermuten ließ — in zwei Schritten, die nicht zu einem verschmolzen werden dürfen. Schritt eins: Die Klage wurde abgewiesen. Der Beschluss von Richter Edward S. Kiel des Bundesbezirksgerichts für New Jersey, Aktenzeichen 1:23-cv-11808-ESK-EAP, Akteneintrag 260, unterzeichnet und eingereicht am 13. Mai 2025, übernimmt die Empfehlung des gerichtlich bestellten Special Master und weist die Klage ab endgültig mit Ausschluss einer erneuten Klage: „AN DIESEM 13. Mai 2025 WIRD ANGEORDNET“ und „Dem Sanktionsantrag (ECF Nr. 172) wird STATTGEGEBEN; die Klage wird endgültig abgewiesen“. Derselbe Beschluss datiert die Empfehlung des Special Master, des pensionierten Richters Jose L. Linares, auf den 30. April 2025: „nachdem der Special Master am 30. April 2025 einen Bericht mit Empfehlung (R&R) vorgelegt hat“[24]. Die Empfehlung beruhte auf Regel 11 der Bundeszivilprozessordnung und den dem Gericht innewohnenden Befugnissen[15]. Redaktioneller Hinweis: Die Kanzlei der Beklagten nennt den 14. Mai 2025 als Datum der Klageabweisung[9] — die Gerichtsakte trägt den 13. Mai 2025 als Beschluss- und Einreichungsdatum. Das Gerichtsdokument hat Vorrang.

Schritt zwei: Kosten, zwei Monate später. Der Abweisungsbeschluss sprach keinen Betrag zu, sondern verlangte nur eine Kostenaufstellung der Beklagten. Den Betrag bestimmte ein gesonderter Beschluss, Akteneintrag 269, unterzeichnet am 11. Juli 2025 und eingereicht am 14. Juli 2025: „Den Beklagten werden 3.148.484,22 USD an Anwaltsgebühren und Kosten zulasten der Klägerin zugesprochen.“ – 3.148.484,22 USD; zugleich ordnete das Gericht den Verfahrensabschluss an[25]. Die Kanzlei der Beklagten bezeichnet den Betrag als „die bisher höchste Geldsanktion gegen eine US-Bundesbehörde“ — das ist die Einordnung der Kanzlei, keine gerichtliche Feststellung[10]. Beide Beschlüsse wurden im öffentlichen GovInfo-Archiv gerichtlicher Entscheidungen gelesen; Daten, Betrag und Wortlaut stammen aus der Akte, nicht aus Berichten darüber.

Was dieser Ausgang nicht entscheidet. Die Abweisung betraf die Prozessführung der Behörde, nicht die Beurteilung des Geschäftsmodells. Das Gericht erklärte weder das Modell für rechtmäßig noch die Vorwürfe inhaltlich für unbegründet; es entschied über das Verhalten der Klägerin. Für den Leser zählt: Das Verfahren dauerte von August 2023 bis Juli 2025; die Vermögenssperren änderten währenddessen ihren Umfang. Der am 29. August 2023 bestellte vorläufige Verwalter wurde vom US-Gericht abberufen und die Sperre am 14. November 2023 wesentlich begrenzt. In Kanada bestellte das Ontario-Gericht einen eigenen Verwalter — gerichtlicher Vermerk vom 21. Dezember 2023 und Beschluss vom 16. Februar 2024[26]. Der Abschlussbeschluss vom 11. Juli 2025 spricht den Beklagten Kosten zu und schließt das Verfahren. Er enthält keine Entscheidung über Geldrückzahlungen an Programmteilnehmer[25]. Ein Verfahren gegen die Firma ist Ihr Betriebsrisiko, unabhängig davon, wer am Ende gewinnt.

Der Plattformanbieter schnitt das Segment binnen zwei Wochen ab

Im Februar 2024 begann MetaQuotes, MetaTrader-Lizenzen von Prop-Firmen zu kündigen. Die ungarische True Forex Funds nannte den 2. Februar 2024 als Kündigungsdatum, setzte ihre Dienste aus und erklärte: „Aus einem unsinnigen Grund hat MetaQuotes unsere Lizenzen gekündigt; deshalb müssen wir unsere Dienste VORÜBERGEHEND aussetzen“; am 21. Februar 2024 kündigte sie einen Neustart auf cTrader an[12]. Am 15. Februar 2024 kündigte Eightcap das Ende der Betreuung aller Prop-Firmen bis zum 29. Februar 2024 an[13]. Eine Reputationsprüfung erkennt dieses Risiko nicht: Eine Entscheidung eines Technologieanbieters, auf die weder Sie noch die Firma Einfluss haben, kann den Programmzugang binnen Tagen schließen. Methodischer Hinweis: Beide Informationen stammen aus der Fachpresse mit zitierten Firmenmitteilungen, nicht aus einem öffentlich verfügbaren MetaQuotes-Dokument. [SEKUNDÄRQUELLE: Primärquelle erforderlich]

Der gemeinsame Nenner dieser Ereignisse. Keinmal war die Traderstrategie das Problem. Entscheidend waren äußere Faktoren: behördliches Verfahren, fast zweijährige Dauer und Technologieanbieterentscheidung. Die Unterbrechung verursachten Behörde und Softwareanbieter; die Beschlüsse vom Mai und Juli 2025 beendeten sie, statt sie zu verursachen. Das ist eine andere Risikostruktur als beim beaufsichtigten Vermittler. Auch dort sind Betriebsstörungen und Verfahren möglich; das anwendbare Regime bietet jedoch gesondert zu prüfende Verfahren und Schutzmechanismen. Unseriöse Unternehmen zu erkennen ist eine eigene Aufgabe: 12.10.

6. Fallen und Regeln, die Konten beenden

Challenge-Regeln sollen nicht Ihren Handelsvorteil prüfen. Einige sind sinnvolle Missbrauchsabwehr; andere senken schlicht das Auszahlungsrisiko der Firma. Letztere kosten auch Tradern mit einer echten Strategie das Konto.

Statische und zum Tagesende nachgezogene Schwellen; getrennte Betrachtung von Saldo, Kontoeigenkapital und Best-Day-Regel.
Schematischer Verlauf, keine Marktdaten. Eine EOD-Schwelle steigt mit dem höchsten Tagesendsaldo und fällt nicht wieder.

Die Regel zur Gewinnkonsistenz. Sie begrenzt den Anteil des besten Tages am Gesamtergebnis. Schwellen und Folgen unterscheiden sich stark; blindes Übernehmen aus einem Artikel kann das Programm kosten. Bei FTMO gilt sie für 1-Step, mit 50% des Gewinns positiver Tage; das Überschreiten ist kein Verstoß, sondern ein noch zu erfüllendes Ziel.[3] Bei einer anderen Firma kann eine gleichnamige Regel noch am selben Abend einen Neustart bedeuten. Prüfen Sie jedes Feld in den Firmendokumenten getrennt: Schwelle → Berechnungsbasis → Folgen einer Überschreitung.

Keine Positionen über Nacht oder Wochenende. Das gilt nicht für jedes Programm; wo es gilt, schließt es Swing- und Positionshandel aus. Die Firmen begründen das mit dem Marktverhalten im Rollover-Fenster. Auf einem Demokonto bestimmt jedoch die Plattform, welchen Spread Sie dann sehen und ob ein enger Stop die Nacht übersteht — auch bei einem Feed mit Marktdaten. Wie dieser Parameter eingestellt wird, fanden wir in den öffentlichen Dokumenten der untersuchten Firma nicht (Abschnitt 4). Rollover und Finanzierung beim echten Konto beschreibt 12.4.

Kein Handel bei Konjunkturdaten. Meist einige Minuten vor und nach der Veröffentlichung. Das schließt Strategien aus, die auf Daten reagieren — bei manchen Tradern die Grundlage ihres Vorteils.

Begrenzung von Positionszahl und Volumen. Sie schließen Korrelationskörbe und Portfoliostrategien aus.

Keine Grids und keine Martingale. Sinnvoll im Ansatz, doch „Grid“ wird mitunter weit ausgelegt — schon das Aufteilen eines Durchschnittseinstiegs auf drei Niveaus kann darunter fallen.

Automatisierung: Expert Advisors, Skripte und Signalkopieren. Ob EAs erlaubt sind, welche Werkzeugklassen ausgeschlossen werden und ob die Signalquelle offenzulegen ist, sind eigene Felder der Bedingungen. Sie lassen sich nicht aus einem Artikel oder Erfahrungen mit einer anderen Firma ableiten. Prüfen Sie die Firmendokumente: EAs zulässig? → ausgeschlossene Werkzeugklassen → Verstoßfolgen.

Regeln, die das Ergebnis nach bestandener Prüfung annullieren. Diese Gruppe kostet am meisten, weil sie greift, wenn der Trader bereits etwas zu verlieren hat: Latenzarbitrage und Handel zu verzögerten Kursen, kontenübergreifendes Kopieren, gemeinsame Kontonutzung oder Zugriff von mehreren Adressen, gegensätzliche Absicherungspositionen auf zwei Konten derselben Firma, fremde Signale ohne Offenlegung. Jeder Punkt steht meist an anderer Stelle und erlaubt eine nachträgliche Ergebnisannullierung. Ein Artikel ersetzt die Lektüre nicht. Prüfen Sie die Firmendokumente: verbotene Praktiken → Verstoßfolgen.

Eine Firma mit sechs aktiven Regeln (Gewinnkonsistenz, keine Übernachtpositionen, kein Datenhandel, Volumen- und Positionszahllimit, keine Grids) schließt praktisch die meisten Strategien aus, die auf einem normalen Konto funktionieren, weil sie sehr enge Grenzen setzt. Je mehr Regeln zugleich gelten, desto weniger Strategien kommen unverändert durch den Trichter. Die Firma beschränkt, was sie im eigenen Modell nicht finanzieren will oder kann. Das ist das richtige Beurteilungskriterium, nicht die bloße Zahl der Regeln.

7. Prop-Firma oder eigenes Konto

Auf dem eigenen Konto prüfen Sie eine Strategie. Im Prop-Programm prüfen Sie Strategie und Regelkonformität. Das sind zwei verschiedene Prüfungen mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Der Vergleich von simuliertem Prop-Programm und eigenem CFD-Konto vermeidet Behauptungen über unbegrenzte Verluste oder garantierten Schutz.
Bedingungen unterscheiden sich nach Unternehmen und Produkt. Klassischer Eigenhandel mit Firmenkapital ist ein anderes Modell.
KriteriumProp-Programm (Funded-Konto)Eigenes Brokerkonto
Benötigtes Kapital300–500 USD Gebühren je VersuchVom Broker festgelegt, kein Segmentstandard — die Mindesteinlage prüfen Sie beim konkreten Unternehmen [UNTERNEHMENSABHÄNGIG: Mindesteinlage]
KontoartDemo — das Ergebnis ist ein Eintrag im Firmensystem[3]Echter Auftrag gegenüber dem Broker; seine Behandlung hängt vom Modell ab — 12.2
Rechtlicher TeilnehmerstatusPartei eines zivilrechtlichen Vertrags; kein Status als Kunde einer Wertpapierfirma[1]Kunde einer Wertpapierfirma — Kleinanleger oder professioneller Kunde
AufsichtSimulation allein ist keine Wertpapierdienstleistung; Vergütungsstruktur und Verbindung zu echten Geschäften sind gesondert zu prüfen (Abschnitt 2)[1]Abhängig vom gewählten Unternehmen — von nationaler EWR-Aufsicht bis zur Gesellschaft außerhalb ohne Entschädigungssystem: 12.8
Finanzielles RisikoAuf die insgesamt gezahlten Gebühren begrenztBis zur Einlage, bei Negativsaldoschutz eines der Produktintervention unterliegenden Unternehmens
Gewinnteilung70–90% des simulierten Gewinns100% des Ergebnisses abzüglich Transaktionskosten
StrategiefreiheitDurch veränderbare Firmenbedingungen beschränktNur durch Kontobedingungen und Produktregulierung begrenzt
Anspruch bei InsolvenzUnbesicherter Anspruch nach ausländischem Recht ohne VorrangKundengeld und anwendbares Entschädigungssystem bis zu dessen Grenze — 12.7
SkalierbarkeitMehrere Programme parallel, höhere angegebene KontowerteDurch eigenes Kapital begrenzt

Versteckte Kosten. Die Versuchsgebühr ist sichtbar. Drei Kosten bleiben verborgen: Zeit (30–60 Tage je Runde, mehrfach wiederholt), durch Regeln verpasste Chancen und jeder weitere Versuch, der über Wahrscheinlichkeit statt Multiplikation eingeht — siehe Tabelle in Abschnitt 4. Beim eigenen Konto sind die Kosten anders und vorab berechenbar: Spread, Kommission und Swap.

Auch der Druck ist ein anderer. Ein Limitverstoß nimmt Ihnen kein Geld, sondern das Programm, an dem Sie wochenlang gearbeitet haben, und erzwingt eine neue Gebühr. Andere Verlustarten erzeugen andere Fehler; diese Mechanik beschreibt Abschnitt 10.

Mit eigenem Kapital und ohne Bedarf an fremden Regeln bietet das eigene Konto einen klareren Strategietest. Ein Prop-Programm ist sinnvoll, wenn Sie eine Strategie, aber kein Geld haben — nicht umgekehrt.

8. Für wen Prop-Trading sinnvoll ist

Ohne mehrere Monate echten Handel und eine vorzeigbare Kapitalkurve gibt es noch nichts zu skalieren. Die Prüfung testet häufiger Regelkonformität als Handelsvorteil. Wer beim dritten Versuch besteht, ist oft kein besserer Trader, sondern besser auf diese Prüfung vorbereitet.

Sicherheits- und Prüfverfahren
Lernillustration; prüfen Sie Bedingungen und geltenden Schutz beim konkreten Unternehmen.

Sinnvoll für:

  • Trader mit mehrmonatigem Echtgeldverlauf und positivem Strategieerwartungswert
  • Strategien, die unverändert in die Regeln passen — keine Übernachtpositionen, keine extreme Gewinnkonzentration an einem Tag
  • Teilnehmer mit einem Budget nach den erwarteten Kosten aus Abschnitt 4, nicht nach einer Gebühr mal drei
  • Teilnehmer, die sämtliche Bedingungen gelesen haben, den rechtlichen Firmennamen kennen und fehlende Aufsicht bewusst als Risiko akzeptieren

Nicht sinnvoll für:

  • Anfänger — günstiger und wirksamer: Demo, dann ein kleines Echtgeldkonto. Wer an einem fremden Regelwerk lernt, lernt dessen Regeln, nicht den Markt
  • Trader, die zu häufig handeln — Zeitdruck fördert genau das Verhalten, das das Tageslimit am härtesten bestraft
  • Trader bei Konjunkturdaten — die meisten Firmen schränken das ein
  • Swing- und Positionstrader — ein Übernachtverbot schließt den gesamten Zeithorizont aus
  • Wer Auszahlungssicherheit benötigt — die gibt es in diesem Modell nicht; kein Mechanismus würde sie schaffen

9. Vertragscheckliste vor der Zahlung

Alles, was hier über Ihr Geld entscheidet, steht in vor der Zahlung verfügbaren Dokumenten. Die Liste prüft nicht den Ruf der Firma, sondern den Inhalt Ihres künftigen Vertrags. Arbeiten Sie sie vollständig durch und halten Sie Antworten samt Lesedatum fest. Bleibt ein Feld offen, ist das ein Ergebnis, kein fehlendes Ergebnis.

Acht Gruppen von Vertragsprüfungen; Handelsregistereintrag ist keine Zulassung für Wertpapierdienstleistungen.
Die Liste zertifiziert keine Firma. Ein ungeklärtes Feld verlangt Klärung und ergibt kein automatisches positives Urteil.
Was Sie lesenWo Sie es findenWas Sie festhalten
Rechtlicher Name der Vertragspartei, Land, RegisternummerBedingungskopf, Seitenfuß, KontaktseiteVollständiger Name und Nummer sowie das verwendete Bestätigungsregister
Aussage zur KontoartSeite zu Handelszielen, Bedingungen, RisikoaufklärungWörtliches Zitat samt Lesedatum — „Demo“ oder „simuliert“ beziehungsweise deren Fehlen
Definition des maximalen VerlustsAbschnitt zu HandelszielenDrei Antworten: statisch oder nachgezogen, Saldo oder Kontoeigenkapital und Berechnungswert
Recht zur Ergebnisannullierung und VertragsbeendigungsgründeBedingungen, Abschnitt zu VerstößenAbschließende Liste der Gründe oder Hinweis auf offene Aufzählung
Einseitiges Änderungsrecht und BenachrichtigungsverfahrenSchlussbestimmungenRückwirkung möglich? Wie viel Reaktionszeit bleibt?
Auszahlungsfristen, Schwellen und MethodenAuszahlungsregeln, PreisverzeichnisTagesfrist, USD-Schwelle, Währung und Tragung von Überweisungs- und Wechselkosten
GebührenerstattungPreisverzeichnis, FAQ oder ProgrammbeschreibungWelcher Weg — Erstattung hängt oft von der Variante ab, nicht von der Firma; erste Auszahlung und weitere Voraussetzungen
Anwendbares Recht und GerichtSchlussbestimmungenLand und Gericht vollständig sowie eine Schätzung der Rechtsverfolgungskosten dort
Verbotene Praktiken mit ErgebnisannullierungGesonderter Anhang oder BedingungsabschnittVollständige Liste: Latenzarbitrage, Kopieren, Zugriffsweitergabe, Absicherung zwischen Konten
Wer Ausweisdokumente erhebt und wo sie gespeichert werdenDatenschutzerklärungUnternehmensname und Land — oft andere als beim Vertragspartner
Ein externes Handelsjournal. Verbinden Sie das Konto vor Beginn einer Challenge mit einem externen Journal (MyFxBook, TradeZella, FX Blue). Wird das Konto eines Morgens gelöscht, liefert nur eine unabhängige Aufzeichnung mehr als Ihr Wort. Auf einer Demo liegt die gesamte Historie bei der Firma und kann von ihr geändert werden. Ein externes Journal ist der selbst kontrollierte Teil dieser Beziehung, neben der Vertragslektüre vor der Zahlung.

Und der Ruf? Reputationsprüfungen — Portalbewertungen, Auszahlungsvideos, Foren — sind ein eigenes Thema mit eigenem Platz in diesem Abschnitt: 12.10. Ein oft falsch angewandter Punkt: Solche Kanäle können wiederkehrende Beschwerden zeigen und dann als negatives Signal nützen. Sie sind nie positiver Beweis: Ein hoher Durchschnitt ist keine Freigabe, fehlende Beschwerden belegen keine Zahlungsfähigkeit, ein Überweisungsvideo sagt nichts über Ihre Auszahlung in sechs Monaten. Positive Signale beruhen auf Dokumenten: im Register bestätigter Gesellschaft und Vertragsinhalt.

FAQ — Prop-Trading-Firmen im Forex-Handel

Darf eine Prop-Firma ohne Begründung eine Auszahlung verweigern?
Die Bedingungen erlauben weitreichend, Ergebnisse zu annullieren und Verträge zu beenden. Fehlende Finanzaufsicht beseitigt aber weder anwendbare zivilrechtliche Rechtsbehelfe noch Verbraucher- oder Datenschutzrechte. Bei reiner Simulation gibt es grundsätzlich keine Finanzaufsicht für Beschwerden über diese Tätigkeit, weil sie keine Wertpapierdienstleistung ist[1]. Dieselbe Stellungnahme nennt eine Ausnahme, die Abschnitt 2 erläutert; ob für ein Programm eine Behörde zuständig wird, hängt von deren Bewertung ab. Es bleibt der Zivilrechtsweg nach geltendem Recht vor dem zuständigen Gericht. Prüfen Sie Vertragsklauseln an zwingenden Verbraucherschutzregeln[7]. Sie haben einen gewöhnlichen unbesicherten Vertragsanspruch, kein getrennt verwahrtes Kundengeld. Die italienische Aufsicht erfasste 2024 genau solche Beschwerden über ausgebliebene vermeintliche Gewinne[2].
Wie viele Versuche braucht es und was kostet es wirklich?
Reine Gebührenrechnung: Bei 400 USD je Versuch kosten drei Versuche 1.200 USD und fünf 2.000 USD. Das ist aber nicht der Weg zur Auszahlung, denn die nötige Versuchszahl kennen Sie nicht. Richtig ist Gebühr durch Wahrscheinlichkeit: Bei p = 3% betragen die erwarteten Kosten 400 / 0,03 = 13.333 USD, bei p = 10% sind es 4.000 USD. Abschnitt 4 enthält die vollständige Tabelle, mit getrennten Spalten für Wege mit und ohne Erstattung. Diese hängt oft von der Variante ab, nicht von der Firma; aus Werbung übernommene Erstattungen unterschätzen die Rechnung. Eine fertige Zahl „für ein 100k-Konto“ versteckt eine angenommene Bestehensquote — verlangen Sie diese Annahme.
Wie wird eine Prop-Firmen-Auszahlung besteuert?
Sie ist steuerpflichtiges Einkommen. Zwei Punkte: Es ist kein Brokerkontogewinn und erscheint auf keiner vom Broker für Sie erstellten Steuerbescheinigung; Firmen nennen den Anspruch „Reward“ oder vertragliche Vergütung[4] — die Einordnung hängt vom wirtschaftlichen Inhalt ab, nicht allein vom Namen. Meist handelt es sich um Vertragseinkommen statt Handelsgewinn; die Besteuerung richtet sich nach Ihrem steuerlichen Wohnsitzstaat, nicht dem Firmensitz. Einkunftsart, abzugsfähige Kosten und Erklärungsform gehören zu Abschnitt 14. Ohne verbindliche Auskunft oder Steuerberatung dürfen Sie die Challenge-Gebühr nicht einfach als abziehbar annehmen.
Wie prüfe ich die Angaben einer Firma?
Nicht über Bewertungsnoten oder Markenalter — das Alter misst keine Zahlungsfähigkeit. Vier Schritte: Erstens den vollständigen rechtlichen Vertragspartner aus den Bedingungen notieren, nicht die Marke. Zweitens im Handelsregister seines Landes suchen — in Tschechien ARES[14] — und Registrierungsdatum, Gesellschafter und eingereichte Abschlüsse lesen. Drittens nach Gesellschaften derselben Gruppe außerhalb des EWR suchen: Ein Vertrag mit ihnen bedeutet ein anderes Regime. Neben drei tschechischen Firmen gehört zur FTMO-Gruppe die mauritische FTMO Global Markets Ltd, Nummer C187370, Lizenz GB21027119 der mauritischen Aufsicht[5][6]. Viertens Eigentümerwechsel verfolgen: Am 1. Dezember 2025 schloss FTMO nach Freigaben von fünf Behörden die Übernahme der OANDA Global Corporation vom CVC-Fonds ab[11]; die Vorjahresstruktur beschreibt die Gruppe heute also nicht mehr.
Darf ich bei mehreren Firmen gleichzeitig teilnehmen?
Meist ja; die Verteilung mindert die Auswirkungen einer einzelnen Schließung. Dagegen wirken linear steigende Gebühren und die nötige getrennte Kenntnis jedes Regelwerks. Gleichnamige Regeln können andere Schwellen und Folgen haben. Prüfen Sie gesondert, ob kontenübergreifende Absicherung zwischen Firmen verboten ist; das kann einen Annullierungsgrund bilden.
Was passiert bei Insolvenz einer Prop-Firma?
Sie verlieren den Programmzugang; ausstehende Vergütungen werden nicht ausgezahlt. Es gibt weder getrennte Gelder noch Garantie oder Vorrang: Nach ausländischem Recht sind Sie ein gewöhnlicher, nicht bevorrechtigter Gläubiger. Bei einigen Tausend bis einigen Zehntausend Dollar übersteigen Auslandsverfolgungskosten meist den Anspruch. Zwei Dinge helfen: regelmäßig früh auszahlen lassen und unabhängig eigene Geschäfte aufzeichnen.
Kann die Firma meine Strategie sehen und kopieren?
Die Firma sieht alle Geschäfte, denn die Historie liegt in ihrem System. Eine Privatanlegerstrategie zu kopieren lohnt sich selten. Realistischer ist, auszahlungsintensive Handelsströme zu erkennen und durch Regeln oder Simulationsparameter zu begrenzen. Einseitige Änderungen sind in diesen Bedingungen Standard — lesen Sie sie vor der Zahlung.

Quellen und Verweise

Die Liste wurde am 24. August 2026 vollständig erneuert. Frühere Einträge entfielen: ein falsch zugeordneter Titel, drei nicht bestätigbare Titel, eine falsche Jahresangabe und zwei nicht dokumentarische Quellen — Internetforum und Bewertungsportal —, die nicht in ein Quellenverzeichnis gehören.

  1. Tschechische Nationalbank, regulatorische Stellungnahme RS2023-18 „Zum simulierten Handel auf einem Demokonto“, veröffentlicht am 28. September 2023. Direkt im tschechischen Original gelesen; die folgenden Zitate sind Übersetzungen: „Handelt es sich ausschließlich um simulierten Handel, ohne tatsächliche Ausführung der erteilten Aufträge und ohne deren anschließende tatsächliche Abwicklung, liegt keine Wertpapierdienstleistung vor“ (aus dem Tschechischen übersetzt); Definition eines Demokontos — „simulierter Handel, in der Regel unter Verwendung echter Marktdaten, jedoch mit fiktiven Geldmitteln und ohne echte Geschäfte mit Finanzinstrumenten“; „Virtuelle Geldmittel für simulierten Handel auf einem Demokonto erfüllen nicht die Merkmale elektronischen Geldes“; Vorbehalt zum Geltungsbereich: „Diese Stellungnahme behandelt keine Geschäftsmodelle, bei denen simulierter Handel Bestandteil regulierter Dienstleistungen ist (etwa die Spiegelung von Demoaufträgen auf ein echtes Handelskonto, sogenanntes Copy-Trading)“. Fußnote 3, im Dokument mit dem Anker _ftn3 und dem Satz über die fehlende Zulassungspflicht bei der Tschechischen Nationalbank zugeordnet: „Es sei denn, es handelt sich um eine besondere Vereinbarung, nach der dem Demokontonutzer eine Vergütung zusteht, deren Höhe von seinen Handelsergebnissen auf dem Demokonto abhängt. Unter diesen Umständen müsste die Tätigkeit im Kontext der für den Handel mit Finanzderivaten geltenden Rechtsvorschriften beurteilt werden.“ (aus dem Tschechischen übersetzt) Redaktioneller Hinweis: Eine frühere Fassung zog aus der Stellungnahme ohne diese Fußnote den pauschalen Schluss fehlender Aufsicht. Gelesen: 2026-08-24. cnb.cz
  2. CONSOB, Pressemitteilung „Vorsicht vor Online-Trading-»Videospielen«“ vom 8. Juli 2024. Direkt in der englischen Fassung gelesen; die Zitate sind übersetzt: „die Möglichkeit, vom simulierten Handel zum vermeintlich echten Handel mit angeblich von sogenannten Proprietary Firms (Prop-Firmen) bereitgestelltem Kapital zu wechseln“; Beschwerden betreffen „den Schwierigkeitsgrad der Prüfungen, die angeblich die »Spieler« zu weiteren Versuchen drängen sollen, und die ausbleibende Beteiligung an vermeintlichen Gewinnen“; entsprechende Warnungen veröffentlichten FSMA (Belgien) und CNMV (Spanien). Gelesen: 2026-08-24. consob.it — Pressemitteilung (PDF)
  3. FTMO, Seite zu Handelszielen „Handelsziele“. Direkt gelesen; aus dem Englischen übersetzt: „Bitte beachten Sie, dass alle von uns bereitgestellten Kundenkonten Demokonten mit fiktivem Guthaben sind und jeglicher Handel ausschließlich simuliert stattfindet“; der Begriff „Anfängliches simuliertes Kapital“; Parameter von 2-Step (Tagesverlust maximal 5%, Gesamtverlust maximal 10%, Ziele 10% und 5%) und 1-Step (3% und 10%, Ziel 10%); Best-Day-Regel: „Das Überschreiten des Best-Day-Limits gilt nicht als Regelverstoß“, Schwelle 50% der Gewinne positiver Tage. Gelesen: 2026-08-24. ftmo.com
  4. FTMO, Programmbeschreibung „So funktioniert es“. Direkt gelesen; aus dem Englischen übersetzt: „Sie können bis zu 90% erhalten“, „Ihre Vergütung auf dem FTMO-Konto beträgt 90%“, „Sie erhalten 100% Ihrer Anfangsgebühr mit der ersten Auszahlung Ihrer Vergütung zurück“, „Sie handeln weiter mit simuliertem Kapital“. Redaktioneller Hinweis: Die Seite unterscheidet bei Erstattung nicht nach Programmwegen. Das tut erst das FAQ in Eintrag 23, auf dem die Erstattungsaussage dieses Artikels beruht. Gelesen: 2026-08-24. ftmo.com
  5. FTMO, Kontaktseite — Gruppengesellschaften. Direkt gelesen: FTMO s.r.o. (IČO 03136752), FTMO Evaluation Global s.r.o. (IČO 09213651), FTMO Trading Global s.r.o. (IČO 09418415), sämtlich Purkyňova 2121/3, 110 00 Prag, gemeinsame USt-ID CZ699005540; sowie FTMO Global Markets, Nummer C187370, Lizenz GB21027119, Anschrift in Mauritius. Gelesen: 2026-08-24. ftmo.com
  6. Financial Services Commission (Mauritius), Lizenznehmerregister — der richtige Prüfweg für FTMO Global Markets Ltd, Nummer C187370, Lizenz GB21027119. Prüfung im Aufsichtsregister: Unternehmen → FSC Mauritius → Lizenzumfang. fscmauritius.org · ftmoglobalmarkets.com
  7. FTMO, Produktbedingungen „FTMO-Challenge-Geschäftsbedingungen“, Fassung mit dem Vermerk „ZULETZT AKTUALISIERT AM 4. AUGUST 2026“, bereitgestellt als „ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN — Global“ auf der Bedingungsseite von ftmo.com (PDF, 22 Seiten). Das Dokument wird unter zwei Namen geführt; welcher auf dem Titelblatt steht, wurde nicht festgestellt. Dieser Artikel verwendet den ersten oben genannten Namen. Notieren Sie bei eigener Lektüre beide und das Versionsdatum. Vertragspartei ist FTMO Evaluation Global s.r.o., „Identifikationsnummer: 092 13 651“, Purkyňova 2121/3, Nové Město, 110 00 Prag 1. Direkt gelesen; Zitate aus dem Englischen übersetzt: Klausel 2.1 — „Wir werden weder von der Tschechischen Nationalbank noch von einer vergleichbaren Finanzaufsichtsbehörde in anderen Ländern reguliert“; Klausel 6.1 — „Wir informieren FTMO Trading Global s.r.o.“ und „nach den FTMO-Kontogeschäftsbedingungen“; Klausel 18.1 — „unterliegen dem Recht der Tschechischen Republik“; Klausel 18.2 — „Die Gerichte der Tschechischen Republik sind örtlich zuständig für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag“; Klausel 20.2 — „Der Vertrag wird in englischer Sprache geschlossen.“ Redaktioneller Hinweis: Früher verwies dieser Eintrag auf die Bedingungen des Bildungsdienstes FTMO Academy. Das Zitat war echt, stammte aber aus dem Vertrag zum Schulungszugang statt aus dem Programmvertrag. Der Eintrag wurde durch das richtige Produktdokument ersetzt. Gelesen: 2026-08-24. ftmo.com — Geschäftsbedingungen · cdn.ftmo.com — Bedingungen (PDF)
  8. US-Commodity Futures Trading Commission, Mitteilung Nr. 8771-23, „CFTC wirft »My Forex Funds« vor, angehenden professionellen Tradern betrügerisch über 300 Millionen Dollar abgenommen zu haben“, 1. September 2023. Direkt gelesen; Zitate aus dem Englischen übersetzt: Beklagte — Murtuza Kazmi und Traders Global Group Inc. (New Jersey) sowie Traders Global Group Inc. (Kanada), tätig als „My Forex Funds“; „in Wirklichkeit Traders Global — kein externer »Liquiditätsanbieter« — Gegenpartei nahezu aller Kundengeschäfte ist“; mehr als 135.000 Kunden seit November 2021 und mindestens 310 Millionen USD Gebühren; Sperrverfügung von Richter Robert B. Kugler vom 29. August 2023 und vorläufige Handelsuntersagung der Ontario Securities Commission desselben Tages. Redaktioneller Hinweis: Früher stand hier ein anderer, nicht existierender Mitteilungstitel. Gelesen: 2026-08-24. cftc.gov
  9. King & Spalding, Mitteilung zum Ausgang von Commodity Futures Trading Commission v. Traders Global Group Inc. et al., No. 23-cv-11808 (D.N.J.). Direkt gelesen: Richter Edward Kiel, Bundesbezirksgericht New Jersey; „wies die Klage gegen TGG und Herrn Kazmi endgültig ab“; CFTC zur Übernahme der Anwaltskosten verurteilt, ohne Betragsangabe; die Mitteilung nennt den 14. Mai 2025 als Abweisungsdatum. Redaktioneller Hinweis: Der Aktenbeschluss (Eintrag 24) ist auf den 13. Mai 2025 datiert und an diesem Tag eingereicht. Der Artikel verwendet dieses Gerichtsdokument; die Kanzleimitteilung dient ausschließlich als Darstellung der Vertretung. [SEKUNDÄRQUELLE: Veröffentlichung der Beklagtenkanzlei — Gerichtsdokumente in Einträgen 24 und 25] Gelesen: 2026-08-24. kslaw.com
  10. Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan, Darstellung desselben Ausgangs. Direkt gelesen: Anwaltsgebühren und Auslagen von über 3 Millionen USD, bezeichnet als „die bisher höchste Geldsanktion gegen eine US-Bundesbehörde“; Zitat aus der Begründung: „Das Verhalten der CFTC über ein Jahr hinweg mit zahlreichen sanktionswürdigen Handlungen war vorsätzlich und bösgläubig“. [SEKUNDÄRQUELLE: Gerichtsdokument erforderlich — Beklagtenkanzlei; Begründungszitat aus deren Veröffentlichung, nicht aus der Gerichtsakte] Gelesen: 2026-08-24. quinnemanuel.com
  11. FTMO, Pressemitteilung „FTMO baut globale Handelsgruppe auf — Übernahme von OANDA von CVC abgeschlossen“. Direkt gelesen: Abschluss am 1. Dezember 2025, Verkäufer CVC Asia Fund IV, Freigaben von fünf Behörden, Verfahrensdauer etwa acht Monate, OANDA bleibt eigenständig, Kaufpreis nicht veröffentlicht. Gelesen: 2026-08-24. ftmo.com
  12. FX News Group, „Exklusiv: Prop-Trading-Firma True Forex Funds durch MetaQuotes-Maßnahme stillgelegt“, 6. Februar 2024 — Firmenmitteilung zur Aussetzung nach Kündigung der MT4-/MT5-Lizenzen, mit Aussagen des Geschäftsführers; sowie Finance Magnates, „True Forex Funds startet auf cTrader neu“, 22. Februar 2024 — Neustartankündigung vom 21. Februar 2024; Firmensitz Ungarn. Von der Firma genanntes Kündigungsdatum: 2. Februar 2024. [SEKUNDÄRQUELLE: Primärquelle erforderlich — MetaQuotes veröffentlichte kein Dokument dazu]. Gelesen: 2026-08-24. fxnewsgroup.com · financemagnates.com
  13. Finance Magnates, „Eightcap beendet Prop-Firmen-Betreuung binnen zwei Wochen“, 15. Februar 2024 — Ankündigung des Betreuungsendes sämtlicher Prop-Firmen bis zum 29. Februar 2024, im Zusammenhang mit verschärfter MetaQuotes-Politik gegenüber dem Segment. [SEKUNDÄRQUELLE: Primärquelle erforderlich]. Gelesen: 2026-08-24. financemagnates.com
  14. ARES — Unternehmensregister Tschechiens, geführt vom tschechischen Finanzministerium. Prüfung nach IČO oder Name, dann Registrierungsdatum, Gesellschafter, Geschäftsgegenstand und Urkundensammlung lesen. Gelesen: 2026-08-24. ares.gov.cz
  15. Willkie Compliance Concourse, „US-Bundesrichter in New Jersey weist Forex-Klage endgültig ab und spricht Anwaltskosten zu“. Direkt gelesen: Sanktionsgrundlage Regel 11 der Bundeszivilprozessordnung und gerichtseigene Befugnisse; ohne wörtliches Zitat angeführt. Die Veröffentlichung nennt weder Empfehlungsdatum noch Betrag. Redaktioneller Hinweis: Früher wurde ihr der 13. Mai 2025 als Empfehlungsdatum zugeschrieben. Das steht dort nicht; der Gerichtsbeschluss (Eintrag 24) nennt den 30. April 2025. [SEKUNDÄRQUELLE: Fachveröffentlichung einer Kanzlei — Gerichtsdokumente in Einträgen 24 und 25] Gelesen: 2026-08-24. complianceconcourse.willkie.com
  16. Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 2008 über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I), Artikel 6 — Verbraucherverträge. Zur Identifikation des Rechtsakts genannt: EUR-Lex ließ sich am Prüftag mit den redaktionellen Werkzeugen nicht öffnen, daher kein wörtliches Zitat. eur-lex.europa.eu
  17. Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2012 über gerichtliche Zuständigkeit sowie Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (Brüssel Ia), Artikel 17–19 — Zuständigkeit bei Verbraucherverträgen. Identifikation des Rechtsakts ohne wörtliches Zitat, wie oben. eur-lex.europa.eu
  18. Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Mai 2014 über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II), Anhang I Abschnitt A — Liste der Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten. Identifikation ohne wörtliches Zitat, wie oben. Die Aussage zur fehlenden Wertpapierdienstleistung stützt sich hier auf die Stellungnahme der Tschechischen Nationalbank (Eintrag 1). eur-lex.europa.eu
  19. Richtlinie 97/9/EC des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. März 1997 über Systeme zur Anlegerentschädigung — EWR-Rahmen für nationale Systeme zum Schutz von Anlegergeldern, die Wertpapierfirmen unter den gesetzlichen Voraussetzungen anvertraut wurden, mit einer Deckung von mindestens 20.000 EUR je Anleger. Identifikation ohne wörtliches Zitat, wie oben. Außerhalb des EWR bestimmen nationale Gesetze, ob es überhaupt ein entsprechendes System gibt; prüfen Sie Ihre Rechtsordnung gesondert. eur-lex.europa.eu
  20. [RECHENBEISPIEL – POLEN] Prüfweg bei einer nationalen Aufsicht: Die Unternehmenssuche der polnischen KNF ist der richtige Weg zur Kontrolle einer Zulassung am polnischen Kapitalmarkt. Jede Rechtsordnung besitzt ein entsprechendes Aufsichtsregister; verwenden Sie das des Landes, dessen Zulassung die Firma beansprucht. Gelesen: 2026-08-24. [STAND: 2026-08-24] knf.gov.pl/podmioty
  21. [RECHENBEISPIEL – POLEN] Dieselbe Aufsicht, öffentliche Warnliste. Direkt gelesen: Auch laut eigener Aussage ersetzt das Fehlen eines Eintrags keine unabhängige Prüfung anhand verlässlicher Quellen. Die Liste liefert negative Informationen, keine Bestätigung der Rechtmäßigkeit. Solche Listen gibt es bei den meisten Aufsichten; der Vorbehalt gilt entsprechend. Prüfen Sie Ihre eigene. Gelesen: 2026-08-24. knf.gov.pl
  22. US-Wertpapieraufsicht SEC (EDGAR und IAPD) und FINRA BrokerCheck — Register für die Unternehmen aus Abschnitt 1. Direkt gelesen: EDGAR, CIK 0001255158 — aktueller Name "Citadel Enterprise Americas LLC", frühere Namen umfassen "CITADEL LLC" und "CITADEL INVESTMENT GROUP LLC"; der SEC-Antrag dieses Unternehmens (Akte 813-00397) trägt den Titel „CITADEL ENTERPRISE AMERICAS LLC (früher Citadel LLC)“. IAPD: "CITADEL ADVISORS LLC", SEC-Nummer 801-70860, aktive Anlageberaterregistrierung. FINRA BrokerCheck: "CITADEL SECURITIES LLC", "CRD# 116797", "SEC# 8-53574", seit dem 30. Juli 2001 eine Gesellschaft in Delaware, bei SEC und 28 Selbstregulierungsorganisationen registriert, nicht suspendiert. Redaktioneller Hinweis: Früher nannte dieser Artikel "Citadel LLC" als aktuellen Namen. Prüfen Sie im Aufsichtsregister: Unternehmen → SEC/IAPD/FINRA → Registrierungsumfang. Gelesen: 2026-08-24. brokercheck.finra.org · sec.gov
  23. FTMO, FAQ „Wird die Teilnahmegebühr erstattet?“. Direkt gelesen; übersetzte Antworten für zwei Wege: "FTMO Challenge: 1-Step" – „Die Teilnahmegebühr wird nicht erstattet.“; "FTMO Challenge: 2-Step" – „Die Teilnahmegebühr kann mit der ersten Auszahlung der Vergütung erstattet werden. Die Erstattung erfolgt über die ursprüngliche Zahlungsmethode.“ Redaktioneller Hinweis: Früher wurde die Erstattung anhand der Programmbeschreibung (Eintrag 4) pauschal der Firma zugeschrieben; dort fehlen die Wegunterschiede. Gelesen: 2026-08-24. ftmo.com — FAQ
  24. US-Bundesbezirksgericht für New Jersey, Commodity Futures Trading Commission v. Traders Global Group Inc. et al., Aktenzeichen 1:23-cv-11808-ESK-EAP, Dokument BESCHLUSS, Akteneintrag 260, unterzeichnet und eingereicht am 13. Mai 2025, Richter Edward S. Kiel. Direkt im öffentlichen GovInfo-Archiv gerichtlicher Entscheidungen gelesen (Paket USCOURTS-njd-1_23-cv-11808); Zitate aus dem Englischen übersetzt: „nachdem der Special Master am 30. April 2025 einen Bericht mit Empfehlung (R&R) vorlegte, dem Sanktionsantrag stattzugeben, die Klage endgültig abzuweisen und den Abweisungsantrag wegen Gegenstandslosigkeit abzulehnen“; „AN DIESEM 13. Mai 2025 WIRD ANGEORDNET“; „Der Bericht mit Empfehlung wird übernommen. (ECF Nr. 247.) Dem Sanktionsantrag (ECF Nr. 172) wird STATTGEGEBEN und die Klage endgültig abgewiesen.“; „Die Beklagten reichen eine eidesstattliche Aufstellung der dem Sanktionsantrag zurechenbaren Gebühren und Kosten nach dem Zeitplan in ECF Nr. 255 ein.“ Dokumentfuß (Datum im US-Format): „Verfahren 1:23-cv-11808-ESK-EAP Dokument 260 Eingereicht 05/13/25“. [PRIMÄRQUELLE: Gerichtsdokument] Gelesen: 2026-08-24. govinfo.gov — Abweisungsbeschluss (PDF)
  25. US-Bundesbezirksgericht New Jersey, dasselbe Verfahren, Dokument BEGRÜNDUNG UND BESCHLUSS, Akteneintrag 269, unterzeichnet am 11. Juli 2025, eingereicht am 14. Juli 2025, Richter Edward S. Kiel. Direkt auf GovInfo gelesen; Zitate aus dem Englischen übersetzt: „AN DIESEM 11. Juli 2025 WIRD ANGEORDNET“; „Den Beklagten werden 3.148.484,22 USD an Anwaltsgebühren und Kosten zulasten der Klägerin zugesprochen.“; „Der Urkundsbeamte wird angewiesen, dieses Verfahren als abgeschlossen zu vermerken.“ Dokumentfuß (Datum im US-Format): „Verfahren 1:23-cv-11808-ESK-EAP Dokument 269 Eingereicht 07/14/25“. Redaktioneller Hinweis: Früher wurden Klageabweisung und Kostenzuspruch mit falschen Daten zusammengefasst. Es sind drei Ereignisse: Empfehlung vom 30. April, Abweisung vom 13. Mai und Kostenbeschluss vom 11. Juli 2025. [PRIMÄRQUELLE: Gerichtsdokument] Gelesen: 2026-08-24. govinfo.gov — Kostenbeschluss (PDF)
  26. Kapitalmarkttribunal (Ontario), „ANTRAGSMITTEILUNG DER ONTARIO SECURITIES COMMISSION“ in der Sache „TRADERS GLOBAL GROUP INC. und MUHAMMAD MURTUZA KAZMI“, Aktenzeichen 2023-21, Dokument datiert „Datum: 5. Juli 2024“. Direkt gelesen; Zitate aus dem Englischen übersetzt: „Das US-Bundesbezirksgericht berief den vorläufigen Verwalter ab und begrenzte die Vermögenssperre wesentlich“ — mit Entscheidung vom 14. November 2023; „Bestellung von Grant Thornton Limited zum Verwalter“ — gerichtlicher Vermerk aus Ontario vom 21. Dezember 2023 und „erließ am 16. Februar 2024 einen Beschluss zur Bestellung des Verwalters“. Redaktioneller Hinweis: Früher hieß es, der Zugang zu Geldern sei während des gesamten Verfahrens blockiert gewesen. Tatsächlich änderte sich der Sperrumfang. Gelesen: 2026-08-24. capitalmarketstribunal.ca (PDF)
  27. FTMO, FAQ „Was bedeutet Handel entsprechend einem echten Markt?“. Direkt gelesen; Zitate aus dem Englischen übersetzt: „Wir bilden die Bedingungen eines echten Marktes nach“ und „Jeglicher Handel über die FTMO-Plattform (kostenlose Testphase, Bewertung, FTMO-Konto) ist ausschließlich simuliert und nutzt nur fiktives Kapital“. Der Eintrag präzisiert die frühere Behauptung, Demo-Ausführungsbedingungen hätten keinen Bezug zum Marktverhalten. Gelesen: 2026-08-24. ftmo.com — FAQ

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Jarosław Wasiński

Chefredakteur, ForexMechanics.com • Makro- und FX-Analyst

Unabhaengiger Analyst und Finanzmarkt-Experte mit ueber 20 Jahren Erfahrung an den Finanzmaerkten. Aktiv im Forex-Handel seit 2004, mit Schwerpunkt auf Fundamentalanalyse, der Struktur des OTC-Marktes und disziplinierter Risikosteuerung des Handelskapitals.

  • Gruender und Chefredakteur von MyBank.pl, der seit 2004 verlaessliche Finanzbildung anbietet.
  • Autor hunderter tiefgehender Marktkommentare, struktureller Analysen und Bildungsmaterialien fuer Trader und Investoren.
  • Verfechter der Markttransparenz. Er foerdert eine Ausbildung, die auf belastbaren Daten und institutionellen Berichten (BIS, ESMA, CFTC) basiert.

Alle Inhalte dienen ausschliesslich Bildungs- und Informationszwecken – sie stellen weder Anlageberatung noch eine Empfehlung dar. Bitte beachten Sie: Der gehebelte Handel (Forex/CFD) birgt ein hohes Risiko eines schnellen Kapitalverlusts.